PROGRAMM

Kulturkonferenz des Landes Nordrhein-Westfalen 2022
22. Februar 2022

 

 

10:00 Uhr 
Digitales Ankommen

Foyer

10:00 Uhr 
Digitales Ankommen

Foyer

10:30 Uhr 
Begrüßung open_in_new

Plenum - Livestream

10:35 Uhr 
Grundsatzrede der Ministerin „Bilanz und neue Themen“open_in_new

Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Plenum - Livestream

10:55 Uhr 
Moderiertes Podium “Was braucht das Land als Kulturpolitik“open_in_new

Plenum - Livestream

Moderation: Prasanna Oommen
  • Isabel Pfeiffer-Poensgen,
    Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Dr. Jörg Albrecht,
    Künstlerischer Leiter von Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL)
  • Gerhart R. Baum,
    Vorsitzender Kulturrat NRW
  • Prof. Dr. Susanne Gaensheimer,
    Direktorin Kunstsammlung NRW, Düsseldorf
  • Wilfried Schulz,
    Intendant Schauspielhaus Düsseldorf
  • Ella Steinmann,
    Agentin für Diversitätsentwicklung am Theater Oberhausen

12:30 Uhr 
Mittagspause

13:00 Uhr 
Gespräch “Rahmenbedingungen der Kulturförderung“open_in_new

Moderation: Dr. Hildegard Kaluza
Abteilungsleiterin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Thomas Baerens,
    Referatsleiter im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Heike Herold,
    Geschäftsführerin Landesarbeitsgemeinschaft Soziokulturelle Zentren
  • Karin Laufer,
    Kulturdezernentin, Bezirksregierung Detmold
  • Christina Stausberg,
    Städtetag NRW
  • Dr. Robert von Zahn,
    Generalsekretär Landesmusikrat NRW

13:45 Uhr 
Workshop-Phase

ZOOM-MEETING
  • Workshop 1: Digitalität: Digitale Kultur – Strategien für Förderung, Sichtbarkeit und neue Allianzenopen_in_new
    ZOOM-MEETING Meeting-ID: 871 9675 6650 | Kenncode: KULTUR22

    Input:
    Marcus Lobbes,
    Direktor der Akademie für Theater und Digitalität, Dortmund
    Fabian Saavedra-Lara, Leiter des Büros des medienwerk.nrw

    Moderation:
    Dr. Dirk Günnewig,
    Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
    Dr. Johanna Best, Referat Neue Künste, Digitalisierung, Wandel durch Kultur, MKW
    Ruth Schiffer, Referat Visuelle Künste, Provenienz, MKW

    Die Werkzeuge, die Digitalisierung kreiert, werden von vielen Menschen heute selbstverständlich genutzt. Kultureinrichtungen, aber auch Förderer stehen vor der Aufgabe, die zahlreichen neuen Verbindungen von digitaler und analoger Welt in ihre Praxis zu integrieren. Durch die Digitalisierung sind im Kunst- und Kulturbereich neue Produktionsformen, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten und Wege der Präsentation und Vermittlung entstanden. Digitalität ist einer der zentralen Treiber für Wandel und wird die Kunst- und Kulturlandschaft auch weiter verändern. Vielfältig sichtbar ist dies in der inhaltlichen Auseinandersetzung aller Sparten mit der Digitalisierung bzw. der Digitalität und der Zielsetzung, mit den Mitteln der Kunst die vielschichtigen gesellschaftlichen Zusammenhänge dieser Entwicklung darzustellen.
    Mit den Gesprächspartnern und Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmern soll erörtert werden, welche Herausforderungen der durch Corona ausgelöste Digitalitätsschub erzeugt hat – für Kultureinrichtungen sowie für Künstlerinnen und Künstler. Wie hat sich deren Arbeit in den letzten zwei Jahren verändert? Was wird sich durch die Digitalisierung des Kulturbetriebs für das Publikum und die Teilhabe an Kunst und Kultur weiterhin verändern? Weil die Auseinandersetzung mit Digitalisierung eine kulturpolitische Aufgabe ist, stellen wir Frage, mit welchen Strategien Förderer auf den Wandel reagieren sollten.


  • Workshop 2: Ambiguität – Herausforderungen für die Kulturelle Bildungopen_in_new
    ZOOM-MEETING Meeting-ID: 838 6153 0596 | Kenncode: KULTUR22

    Impuls:
    Julia Hagenberg,
    Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
    Prof. Dr. Ansgar Schnurr, Justus-Liebig-Universität Gießen

    Moderation:
    Dr. Michael Reitemeyer,
    Gruppenleiter im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen


    Ästhetische Mehrdeutigkeiten – herausfordernde Perspektiven für die kulturelle Bildung in einer offenen Gesellschaft

    Zu den Notwendigkeiten der kulturellen Bildung gehört, nach ihren übergeordneten Bildungszielen zu fragen. Was soll und kann die Auseinandersetzung mit den Künsten bilden, welche Fähigkeiten, Erfahrungen, Haltungen und Werte? Diese Fragen sind insbesondere in einer global geöffneten demokratischen Gesellschaft virulent, die Raum für eine Vielfalt der Perspektiven bieten will und sich entschieden gegen verengende Fundamentalismen abgrenzt. Wie aber lässt sich eine grundlegend tolerante Haltung gegenüber abweichenden Perspektiven bilden? Welche Rolle und Funktion können die Künste dabei spielen? Im Workshop steht die ästhetische Ambiguität im Zentrum der Diskussionen. In dialogischen Impulsvorträgen werden Mehrdeutigkeiten und Offenheiten als tragende Strukturdimensionen der Künste nachgezeichnet, um von dort aus ihre Herausforderungen und auch Schwierigkeiten für Situationen kultureller Bildung aufzufächern. Im gemeinsamen Gespräch mit den Teilnehmenden, die ihre jeweiligen professionellen Hintergründe und Erfahrungen einbringen, werden Perspektiven erarbeitet, um die Potenziale ästhetischer Ambiguität für die kulturelle Bildung zu gestalten und damit wesentliche Ziele für eine demokratiefördernde Bildung des Subjekts zu bestimmen.


  • Workshop 3: Diversität und Teilhabe in Kunst und Kulturopen_in_new
    ZOOM-MEETING Meeting-ID: 899 3114 6426 | Kenncode: KULTUR22

    Impuls:
    Prof. Dr. Hellen Gross,
    Professorin für Kultur- und Sozialmanagement an der Hochschule Coburg
    Ella Steinmann, Agentin für Diversitätsentwicklung am Theater Oberhausen im Rahmen des 360° Programms der Bundeskulturstiftung

    Moderation:
    Catrin Boß,
    Referatsleiterin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
    Robert Hillmanns, Referent im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

    (Mehr) Verbindlichkeit für Diversitätsentwicklung in Kultureinrichtungen?!

    Im letzten Jahr hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft das Gesamtkonzept „Diversität und Teilhabe in Kunst und Kultur“ veröffentlicht. Ein neues Förderformat und wichtiger Baustein des Konzepts ist das Programm „Neue Normalität – Diversitätsentwicklung in Kultureinrichtungen“. Das Thema wird von Kulturinstitutionen bereits als wichtiges Zukunftsthema erkannt und es gibt unterschiedliche Ansätze, Öffnungsprozesse zu gestalten. Allerdings geschieht dies vielfach noch zaghaft (z.B. im Programm) und oft nicht nachhaltig (z.B. im Personal).

    Wo stehen Kultureinrichtungen aktuell beim Thema Diversität? Reichen interne Maßnahmen, wie die Installation von Diversitätsmanager*innen, die Erweiterung des Leitbilds oder die Entwicklung und Einhaltung von Diversitätskodices/ Antirassismusklauseln, um Diversitätsentwicklung verbindlich in Kultureinrichtungen zu etablieren? Welche weiteren Instrumente sind denkbar, um die Organisationsstruktur und -kultur in Kulturbetrieben diskriminierungssensibler und nachhaltig diverser aufzustellen? Welche externen Anstöße, Anreize oder Vorgaben können sinnvoll sein, um mehr Verbindlichkeit in der Aufstellung und Umsetzung von Diversitätszielen zu erreichen?


  • Workshop 4: Nachhaltigkeitopen_in_new
    ZOOM-MEETING Meeting-ID: 834 9634 2817 | Kenncode: KULTUR22

    Dr. Hildegard Kaluza, Abteilungsleiterin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

    Moderation:
    Christina Barandun,
    Dipl.-Theaterwissenschaftlerin, systemische Organisationsberaterin und Coachin für Kulturbetriebe, Autorin


    Ökologische Nachhaltigkeit – Was heißt das konkret?
    Ideenwerkstatt zum Beitrag von Kunst und Kultur zum Klimaschutz


    In der Ideenwerkstatt sollen Themenstellungen zum Kontext ökologische Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur bearbeitet werden. Folgende Themen sollen dabei im Mittelpunkt stehen:

    - Nachhaltigkeit und Kunstfreiheit: Welche Konflikte sind denkbar und wie lassen sich diese auflösen?
    - Wie kann Kunstproduktion und Kunstpräsentation nachhaltiger organisiert und ausgestaltet werden?
    - Investitionen in den Klimaschutz: Was ist im baulichen Bereich und bei der Ausstattung sinnvoll und erforderlich?
    - Wie können klimafreundliche Mobilitätskonzepte im Kulturbereich realisiert werden? Welche Ansätze gibt es bereits?

    Die Ergebnisse sollen in die konzeptionellen Planungen des Ministeriums zu diesem Themenfeld einfließen.


  • Workshop 5: Soziale Lage der Künstler*innen open_in_new
    ZOOM-MEETING Meeting-ID: 874 2931 5670 | Kenncode: KULTUR22

    Impulsvortrag:
    Gabriele Schulz,
    Deutscher Kulturrat
    Claudia Determann, Referatsleiterin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
    Anja Geiß, Referentin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen


    Identifizierung von Problemen und mögliche Lösungsansätze

    Die Pandemie hat Künstlerinnen und Künstler nicht nur in eine akute Notsituation gebracht. Sie hat auch mit großer Deutlichkeit gezeigt, wie prekär ihr Lebensmodell häufig ist. Ein Grundproblem ist, dass viele Künstlerinnen und Künstler schlicht zu wenig verdienen, um Einkommenslücken abzufedern und auskömmlich für das Alter vorzusorgen. Für eine nachhaltige Verbesserung der Situation von Künstlerinnen und Künstlern ist es wichtig, sowohl die sozialen als auch die wirtschaftlichen Aspekte zu betrachten. Diese werden von den Vortragenden intensiv beleuchtet und stehen anschließend zur Diskussion.


  • Workshop 6: Kultur.Ländliche Räume.Bürgerschaftliches Engagementopen_in_new
    ZOOM-MEETING Meeting-ID: 840 6434 2544 | Kenncode: KULTUR22

    Präsentation:
    Klaus Kaiser,
    Parl. Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
    Andrea Hankeln, Gruppenleiterin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

    Moderation:
    Dr. Ina Rateniek,
    startklar a+b GmbH „Dritte Orte“


    Kultur.Ländliche Räume.Bürgerschaftliches Engagement.

    Perspektiven der Kulturförderung in den ländlichen Räumen Nordrhein-Westfalens durch Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements

    Die Stärkung der ländlichen Räume ist ein Schwerpunkt im Koalitionsvertrag der Landesregierung. Auch die Kulturpolitik hat neue Ansätze entwickelt, um die kulturelle Infrastruktur und die kulturellen Angebote im ländlichen Raum zu unterstützen und auszubauen.

    Nach einer kurzen Präsentation aller Projektlinien der Kulturabteilung, die besonders den ländlichen Räumen zu Gute kommen, wird es im Workshop vor allem darum gehen, das neue Handlungskonzept „Kultur.Ländliche Räume. Bürgerschaftliches Engagement“ mit den Teilnehmenden zu diskutieren, um die definierten Handlungsfelder perspektivisch mit konkreten Maßnahmen zu hinterlegen.


15:00 Uhr 
Ergebnisse der Workshops: Lebendige moderierte Präsentation der 2 zentralen Thesen open_in_new

Plenum - Livestream

15:45 Uhr 
Satirisch-kabarettistischer Abschluss: Jochen Malmsheimer open_in_new

Plenum - Livestream

16:15 Uhr 
Ende der Veranstaltung